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Eine Abordnung von Moosbacher Bürgerinnen und Bürgern und
Inge Jabs, SPD-Fraktionsvorsitzende im Marktgemeinderat, fuhren
zur persönlichen Übergabe der jeweiligen Einwendungen und der
rund 500 gesammelten Unterschriften gegen die geplante
PWC-Rastanlage an der BAB 6 bei Moosbach nach Ansbach zur
Regierung von Mittelfranken.
Inge Jabs
fungierte ebenfalls als Überbringerin der gemeindlichen
Stellungnahme und der Besuch wurde durch Frau Thin vom Bauamt
Markt Feucht bei Herrn Krauss, dem zuständigen Sachbearbeiter
avisiert. Nach der förmlichen Übergabe wurde die Abordnung von
Herrn Oberregierungsrat Wolf, dem Leiter der zuständigen Behörde
für das laufenden Planfeststellungsverfahren, empfangen.
Herr Wolf
sprach überaus offen über die Rechtslage und Möglichkeiten der
Bürgerinnen und Bürger und aller Einwender bei einem solchen
Verfahren und bedankte sich für den persönlichen Einsatz. Er
betonte, dass auch bei einer generellen Ablehnung der Anlage, es
wichtig sei, Einwendungen fristgerecht vorzubringen. Die
Ablehnung einer solchen Anlage werde letztlich durch die
Einwendungen begründet und die zuständige Behörde müsse unter
Abwägung aller Fakten entscheiden, ob an dem geplanten Platz
auch wirklich gebaut werden darf. Hier genüge bereits die
Nennung eines zu erwartenden Problems, damit man im Falle einer
Klage dann darauf zurückgreifen könne. Detaillierte Ausführungen
könne man immer noch im Laufe des Verfahrens und bei einer
eventuellen öffentlichen Anhörung nachreichen.

Herr Wolf hörte
den Einwendern sehr gut zu und setzte sich mit den Problemen in
dem Gespräch auseinander. Als ein weiteres Problem zur Sprache
kam, nämlich die Lichtemission einer solch großen Anlage in
exponierter Lage, war er bereit, dies als mündlichen Einwand bei
der fristgerechten Eingabe zu berücksichtigen.
Inge Jabs
sprach besonders das Problem des Oberflächenwassers an und dass
dies wohl auch als problematisch vom Markt Feucht gesehen wird;
auch eine abschließende Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes
liege wohl noch nicht vor. Letzteres wurde von dem Mitarbeiter
der Behörde bestätigt.
Von allen
Beteiligten der Abordnung wurde vor allem noch einmal klar
herausgestellt, dass man die Anlage grundsätzlich ablehnt, vor
allem auch deshalb, weil wieder ein Eingriff in den Bannwald
erfolgen würde.
Den Vertretern
der Moosbacher Bürgerinnen und Bürger, dem Ehepaar Müller und
Frau Meindl wurde zugesagt, dass sie auf jeden Fall rechtzeitig
über den weiteren Verlauf informiert werden.
Inge Jabs /
Sabine Meindl |