Zum Jahresende hat die Feuchter UCS einen Artikel im Boten
veröffentlicht, der mit den Tatsachen nicht besonders pfleglich
umgeht, um es sehr höflich auszudrücken.
So wird von der UCS
behauptet, dass es ohne Gerd Steuer keine Bürgersolaranlagen in
Feucht geben würde. Der Erfolg hat ja bekanntlich viele Väter.
Manche Väter allerdings haben bei ihren Vaterschaftsansprüchen
eine überdurchschnittliche Dreistigkeit.
Herr Steuer erlaubt
sich Wahlkampfunterstellungen an SPD und Grüne anlässlich
sachlich fundierter Kritik zu seiner Leitung im Umweltbeirat.
Wahlkampf definiert die SPD Feucht so, sich ständig und nicht
nur vor einer Wahl um die Belange der BürgerInnen und ihrer
Umwelt zu kümmern.
Hier stellt sich
dann wohl die Frage, was Herr Steuer denn mit seiner Aussage in
der Presse bezüglich der Entstehung Bürgersolar in Feucht
bewirken möchte.
Deshalb ein kurzer
Abriss über die Entstehung der Feuchter Bürgersolaranlagen:
Nach einer
Informationsveranstaltung der AG 60plus der SPD Feucht über die
Bürgersolaranlagen in Schwarzenbruck stellte die SPD Fraktion im
Marktgemeinderat im Juni 2006 den Antrag, die Realisierung einer
Bürgersolaranlage auf den Dachflächen der Bauhofgebäude erneut
in Angriff zu nehmen und sich an der bürger- und
nutzerfreundlichen Schwarzenbrucker Satzung zu orientieren.
Nachdem der Gemeinderat dies positiv entschieden hatte, wurde
der Umweltbeirat beauftragt, die Öffentlichkeitsarbeit zu
übernehmen und die Realisierung zu unterstützen. Gemäß diesem
Auftrag arbeitete der Umweltbeiratsvorsitzende Steuer bei den
verschiedenen Gründungssitzungen für eine Gesellschaft des
bürgerlichen Rechts konstruktiv mit. Ohne seine Mitarbeit
schmälern zu wollen: Auch die zahlreichen anderen
Gründungsmitglieder waren sehr engagiert bei der Sache und
insbesondere die Geschäftsführenden Gesellschafter Helmut
Bittner und Rolf Disch trugen deutlich zum Erfolg bei. Alles in
allem eine Erfolgsgeschichte engagierter Bürgerinnen und Bürger
aus Feucht und ein Erfolg für den Markt Feucht.
Lothar Trapp / Friedemar
Heinze |