Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich den
Ausbau der Staatstraße SS 2239 Feucht – Penzenhofen, sollen
dadurch zwei langjährige Forderungen der SPD Feucht umgesetzt
werden:1. Lückenschluss des Radwegs von
Feucht nach Penzenhofen und weiter nach Altdorf
2. Beseitigung der Unfallschwerpunkte
zwischen Feucht und Moosbach.
Trotzdem hat die SPD-Fraktion Einwendungen
zur aktuellen Planung, die Lothar Trapp im Namen der
SPD-Fraktion als Anträge in den Marktgemeinderat einbrachte. Sie
wurden vom Gremium mit großer Mehrheit angenommen und sollen im
weiteren Verlauf vom Staatlichen Bauamt berücksichtigt werden:
1. Der Ausbau der Straße soll nur in 7m
Breite erfolgen, so wie die Straße vor wenigen Jahren zwischen
Penzenhofen und Weinhof bereits ausgebaut wurde. Von einem
Ausbau im aktuellen Regelquerschnitt soll abgewichen werden, da
schwerwiegende ökologische Hindernisse bestehen. Der Eingriff in
den Bannwald ist ein solches schwerwiegendes Hindernis, das ein
Abweichen vom Regelquerschnitt begründet.
2. Der Parkplatz zwischen Feucht und
Moosbach soll entfallen. Um der Anforderung Verkehrskontrollen
durchführen zu können, nachzukommen, genügt die Anlage eines
Standstreifens für z.B. 2 - 3 LKW an geeigneter Stelle. Die SPD
unterstützt auch den Antrag der Verwaltung, in diesem Fall den
Radweg nahe an die neue Straßenführung umzulegen.
3. Grundsätzlich soll die Planung den
Waldverbrauch minimieren. Ausbau der Straße und minimaler
Waldverbrauch sind gegeneinander abzuwägen. Dabei soll die
Minimierung des Waldverbrauchs hohen Stellenwert erhalten, da
der betroffene Wald Bannwald ist und im Vogelschutzgebiet liegt.
Die Politik der SPD Feucht orientiert sich
an ihren sozialen und ökologischen Zielen und am Wohl der
Marktgemeinde. Sie nimmt eben nicht kritiklos hin, was andere
ihr zur Abstimmung vorsetzen, sondern versucht durch ihr
politische Handeln in den Gremien und über ihre Abgeordneten in
Land und Bund, ihre Ziele zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger
Feuchts umzusetzen. Bei der Planung der Staatstraße SS 2239
Feucht – Penzenhofen ist der Markt Feucht nur Beteiligter, nicht
Entscheider. Das darf uns aber nicht hindern, uns für eine
sinnvollere Lösung als es die aktuelle Planung darstellt,
einzusetzen.
Lothar Trapp
SPD-Fraktion |