Inhalt

Aktuelles

 Termine
    Tafeln

Kommunales

AG 60plus

Leute

Kultur

... und mehr

 

Zuletzt geändert am
26.01.2012


Wenn wir abends zum Bäcker gehen, erwarten wir, dass er um diese Zeit noch das Brot hat, das ich immer kaufe. Und weil er damit rechnen muss, dass noch mehr Kunden kurz vor Ladenschluss einen bestimmten Wunsch haben, hat er also um diese Zeit die Regale noch gefüllt. Schön für uns Kunden. Aber was macht der Bäcker nach Ladenschluss mit den Backwaren, die übrig geblieben sind? Am nächsten Tag kann er sie nicht mehr verkaufen.

Zum Glück gibt es da die „Tafeln“, einen gemeinnützigen Verein, der gerne das übrig gebliebene Backwerk abholt und es an Menschen verteilt, die mit ihrem geringen Einkommen schlecht über die Runden kommen. In unserer Überflussgesellschaft fallen bei der Produktion von Nahrungsmitteln erstaunliche Mengen an, die aus technischen oder logistischen Gründen nicht an den Endverbraucher gegeben werden. Als Spende werden diese Lebensmittel dann der „Tafel“ übergeben. Ein beachtlicher logistischer Aufwand ist nötig, um diese Mengen an Hunderte von Ausgabestellen zu verteilen.

Die Feuchter „Tafeln“ spielt hier eine wichtige Rolle bei der Einlagerung und Verteilung der Ware an zehn Ausgabestellen im Nürnberger Land, die ca. 4.000 Bedürftigen im Landkreis mit Lebensmitteln und anderen Gebrauchsgütern helfen, sich und ihre Familie durchzubringen. Die Freunde der AG 60 plus von der SPD Feucht hatten die Gelegenheit, sich eingehend über die Arbeitsweise dieser leider notwendigen, aber zum Glück vorhandenen Organisation zu informieren. Es ist eine Schande für unser reiches Land, dass viele Menschen nicht von ihrer Hände Arbeit oder ihrer Rente leben können.

Peter Liebig