Mit der Mehrheit
von CSU und gegen SPD und einen Grünen wurde die
Veränderungssperre zum BP 48 „Am Reichswald“ um ein weiteres
Jahr verlängert. Das bedeutet, dass auf dem ehemaligen
Fella-Gelände und dem Gebiet des Tierheims keine baulichen
Veränderungen ohne explizite Genehmigung vorgenommen werden
dürfen. Das Baurecht aus dem noch rechtsgültigen Bebauungsplan,
der das gesamte Gelände als Gewerbegebiet ausweist, kann damit
nicht ohne Weiteres genutzt werden.
Nach Auskunft der Firma Fella hat
diese sich zwischenzeitlich mit dem Investor, der die neue
Wohnbebauung plant, geeinigt und könnte eigentlich ihre
geplanten Erweiterungen in Angriff nehmen. Das Tierheim hat
kurzfristig keine Baupläne. Die Firma Excella, die der an sie
heranrückenden Wohnbebauung widerspricht, liegt außerhalb des
Gebiets des Bebauungsplans und wird damit von der
Veränderungssperre nicht erfasst.
Also ist die
Verlängerung der Veränderungssperre überflüssig. Im Gegenteil,
sie hindert die Firma Fella daran, die mit dem Investor
abgesprochenen Erweiterungen umzusetzen. Entgegen der Behauptung
der CSU blockiert somit nicht die SPD durch ihre Ablehnung des
Bebauungsplans die Erweiterung die Fella, sondern die
Befürworter der überflüssigen Veränderungssperre .
Lothar Trapp |